#67 KI, aber menschlich: Meine ChatGPT 5-Einstellungen


Happy Saturday Reader!

Ich schreibe dir heute wieder aus meiner kleinen Garage in Venice Beach – da, wo meine Gedanken fließen und die KI-Magie beginnt.

Meine Kinder sind zurück in der Schule – nach drei Monaten Sommerpause. Es war eine tolle Zeit, aber als Mama und Businessfrau bin ich manchmal echt an meine Grenzen gekommen. Diese Woche hatte ich endlich wieder etwas mehr Raum zum Experimentieren. Und ich wollte ein Problem lösen:

Seit dem Upgrade zu ChatGPT-5 klangen meine Antworten nicht mehr so, wie ich es gewohnt war. Irgendwie generisch, weniger herzlich, ohne das Positive, das ich so geschätzt habe. Dieses warme, fast menschliche „Chaty-Gefühl“ war über Nacht verschwunden.


Was ich über mich gelernt habe

Mein erster Gedanke war natürlich: Mist, das Tool taugt nicht mehr: "Ich habe meine Rainbow-Freundin verloren".

Und kurz habe ich sogar überlegt, zurück zu 4.0 zu wechseln – was OpenAI ja wegen vieler Beschwerden noch anbietet.

Aber dann habe ich mich an die Nase gefasst und genau das getan, was ich auch meinen Frauen in der Future-Ready Woman Masterclass predige:

Es liegt selten nur am Tool. Meistens liegt es daran, wie wir es bedienen.

Die eigentliche Frage lautet doch: Wie klingt „gut“ – für mich, in meinem Kontext?

Ich hatte nie wirklich definiert, was für mich „gute“ Antworten sind.


Persönlichkeit: Nerd – das passt

Also habe ich mich hingesetzt und überlegt: Was fehlt mir eigentlich? Welche Wärme, welche Herzlichkeit, welche Nuance?

Und dann habe ich gemerkt: Echte digitale Fluency beginnt nicht beim Tool selbst, sondern bei der Kalibrierung. Also bei der Frage, wie ich es so einstelle, dass es zu mir passt – zu meinem Arbeitsstil, meiner Entscheidungslogik, meinen Werten.

Was für mich „gut“ klingt, mag für dich vielleicht „schlecht“ klingen.

Genau darin liegt der Aha-Moment.

Standardmäßig versucht OpenAI, uns alle mit denselben Antwort-Stil glücklich zu machen.

Manche merken das gar nicht, andere schimpfen über das Tool – und wieder andere (so wie ich) nervt es so sehr, dass sie unbedingt eine Lösung wollen.

Das Schöne: OpenAI gibt uns genau dafür die Möglichkeit, mit einem Klick in den Einstellungen die Persönlichkeit von ChatGPT festzulegen.

👉 Ich habe mich fuer die Perseonlichkeit "Nerd" entscheiden. Testphase läuft.

Welche würdest du wählen – und warum?


Die ‚Traits‘ machen den Unterschied im Klang

Die Woche über habe ich mit ChatGPT gearbeitet wie sonst auch. Es wurde etwas besser, aber diese Wärme, die ich so mag, habe ich immer noch nicht gespürt.

Dann bin ich zufällig auf X über einen Tipp gestolpert (leider weiß ich nicht mehr genau wo): ein Prompt, den man in den „Traits“ hinterlegen kann – und der die Antworten menschlicher wirken lässt. Genau das habe ich gesucht.

Gesagt, getan: Ich habe den Prompt in meinen "Trait"-Einstellungen übernommen – und tatsächlich, es hat einen Unterschied gemacht.

Versuch’s mal!


KI, aber menschlich

Ganz da, wo ich hin will, bin ich noch nicht – aber schon sehr nah dran. Ich mich in den letzten Monate intensiv mit der Frage beschäftigt, wie man KI so kalibrieren kann, dass sie wie ich klingt.

Nicht generisch, nicht wie diese austauschbaren LinkedIn-Posts oder die KI-generierten Bilder, die einem überall begegnen.

Und weil ich gemerkt habe, dass viele sich mehr „Mensch“ in Sachen KI wünschen, teile ich meine Learnings mit dir am 23.9. in einem kostenlosen Zoom-Webinar – initiiert vom Hessischen Digitalministerium.

Und das Beste: Ich bin nicht allein.

Cathrin Gerhardt-Kaufmann, Alumna meiner Masterclass, ist auch mit dabei. Gemeinsam zeigen wir unsere besten Use Cases und wie wir es schaffen, dass KI uns menschlicher macht.


Jetzt bist du dran

Was bedeutet fuer dich denn KI, aber menschlich?

🌀 Welche Dinge sollte ChatGPT & Co von dir wissen?

Schreib mir gerne zurück und erzähl, wie du deine KI kalibrierst.

Und wenn du in sechs Wochen – vom Tool-Chaos zum persönlichen KI-System kommen magst, das dich als Mensch besser versteht und dir kostbare Zeit schenkt und nicht raubt, dann melde dich bei mir.

Wir haben noch ein paar Plätze frei in der Bitkom Future-Ready Woman Masterclass am 9. Oktober.

P.S. Die meisten meiner Teilnehmerinnen bekommen diese Weiterbildung mittlerweile von ihrem Arbeitgeber als KI-Fortbildung bezahlt, da wir konkrete Use Cases aus deiner Arbeitspraxis bearbeiten und das Ganze mit einem offiziellen Bitkom-Zertifikat abschließen. Wenn du wissen willst, wie andere Teilnehmerinnen es ihrem Chef, Chefin oder HR gepitcht haben, dann melde dich bei mir.

In diesem Sinne,
❤️ aus Venice Beach
Simone

Initatorin von Future-Ready Woman

Jede Woche (oder sagen wir… immer dann, wenn ich nicht gerade versuche, 1000 Bälle gleichzeitig zu jonglieren) nehme ich dich mit in meinen bunten Alltag – als Woman in Tech, hands-on Mama und Mensch im ganz normalen Wahnsinn.Ich teile echte KI-Use Cases, Learnings, Fails und Aha-Momente auf meinem Weg zur Future-Ready Woman – Schritt für Schritt.Mit allen Ängsten, Zweifeln und hormonellen Stimmungsschwankungen, die dazugehören, wenn man als Frau in der Perimenopause trotzdem (oder gerade deswegen!) alles vom Leben will.

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