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Happy Saturday Reader! Ich schreibe dir heute wieder aus meiner kleinen Garage in Venice Beach, dort, wo meine Gedanken fließen und die KI-Magie beginnt. In den letzten Monaten war es hier allerdings ziemlich still. Vielleicht hast du dich gefragt, wo ich war. Oder es ist dir gar nicht aufgefallen: kein Newsletter, kein LinkedIn-Post, keine Stimme aus der Garage. Versteh ich total. Geht mir genauso – bei der Informationsflut, die jeden Tag auf uns einprasselt. Ich war allerdings da – nur eben still. Nach Monaten voller Konferenzen, Workshops und Business-Reisen (Oktoberfest, MyWay, Silicon Valley mit der Media Pioneer Delegation, KI-Workshops) war mein Akku leer. Aber nicht im klassischen Sinne von Erschöpfung.
Eines, bei dem ich gemerkt habe: Ich will nicht mehr so laut schreien, so schnell rennen wie all die anderen KI-Expert:innen da draußen.
Ich höre mich selbst nicht mehr. Ich brauche eine KI-Pause. Und für alle, die heute lieber zuhören oder schauen wollen, habe ich meine Reflexionsreise in einem kurzen NotebookLM-Video festgehalten. Als KI mich überrollteUnd dieses Gefühl habe ich besonders stark im Silicon Valley gespürt. Dort traf ich viele der „KI-Gurus“ persönlich. Aber was das mit uns als Menschen macht – das bleibt oft außen vor. Keine Zeit, keine Reflexion. Jeder will nur der Erste sein. Und plötzlich spürte ich selbst auch wieder diese innere Unruhe, obwohl ich seit Jahren mit KI arbeite. Ich fühlte mich wie beim Skifahren, wenn du als Letzte keuchend zur Gruppe aufschließt – und direkt wieder los musst. Kennst du dieses Gefühl? Von „KI ist da“ bis „KI arbeitet für mich“Ich wollte das plötzlich nicht mehr. Nicht mehr nur reagieren. Nicht mehr kopflos hinterherrennen. Ich wollte gestalten – ja. Mit Haltung. Diese Pause war kein Rückzug von KI.Sie war ein Zurück-zu-mir.
In dieser Stille habe ich begonnen, meine eigene KI-Lernreise noch einmal bewusst zu betrachten. Meine KI-LernreiseEine Reise, die vor über drei Jahren mit dem Launch von ChatGPT begonnen hat. Auf jeder Stufe gab es Zweifel, Stolpersteine und innere Unruhe. Manchmal auch Angst. Jedes Mal, wenn sich etwas nicht mehr stimmig anfühlte, wusste ich: Es ist Zeit, innezuhalten, bevor ich weitergehe. Ich erinnere mich gut an meine Anfangsphase. Alles gleichzeitig, alles sofort. Tools testen, Prompts kopieren, bloß nichts verpassen. Und trotzdem habe ich den Nutzen nicht gespürt. Ich war nicht wirkungsvoller. Nur beschäftigter. Bis ich begriffen habe: Ich muss meine eigene Stimme finden. Also fing ich an, meine eigenen Prompts zu schreiben. Oder besser: zu sprechen. Ich baute mir eine Toolbox, die wirklich zu mir passt. Ich erkannte, dass 95 Prozent meiner Arbeit über ChatGPT Plus laufen und alles andere nur gezielt ergänzt. Dann kam die nächste Stufe. Ich begann, eigene Custom GPTs zu bauen. Nicht, weil ich technikverliebt bin, sondern weil ich gemerkt habe, dass gute Zusammenarbeit Kontext braucht. Und dass ich keine Lust hatte, mich ständig zu wiederholen. So entstanden meine ersten KI-Assistent:innen: mein CEO-Buddy, mein Newsletter-Coach, mein mentaler Fitnessbegleiter. Und heute? Meine Rolle dabei? Und das Beste: Tune In – eine Lernstufe, die du nie überspringen darfstUnd genau hier habe ich etwas Wichtiges verstanden: Tune In ist keine Phase, die man einmal durchläuft und dann abhakt. Es ist eine Lernstufe, zu der ich immer wieder zurückkehre. Und eine, die man niemals überspringen sollte. Tune In bedeutet für mich: innehalten. Sie bringt mich zurück zu meinem eigenen Rhythmus. Sie erinnert mich daran, dass diese Lernreise meine ist. Nicht die der anderen. Ich frage mich heute nicht mehr: Was machen die anderen?
Genau hier beginnt für mich echtes Systemdenken. Nicht, weil man alles automatisieren sollte. Sondern weil man spürt, was man nicht mehr selbst machen will. Jetzt bist du dranUnd vielleicht ist genau jetzt ein guter Moment, dir diese Frage auch selbst zu stellen. Die ruhige Zeit vor Weihnachten eignet sich dafür besser als jeder neue Tool-Launch. Nicht für den nächsten Prompt. Nicht für das nächste Tech-Setup. Sondern für eine ehrliche Standortbestimmung. 👉 Wo stehst du auf deiner KI-Lernreise? Mini-Challenge für dichWenn du magst, probier das hier als kleine Mini-Challenge:
Und dann: Starte dein KI-Jahr 2026 in deinem eigenen Rhythmus. Vielleicht gehst du diesen Schritt allein. Wenn du magst, schicke mir doch deine Lernreise als Video! So bringen wir beide unser Flywheel in Bewegung. ❤️ from Venice Beach Simone |
Hi, ich bin Simone Lis. Als Schwäbin in Kalifornien lebe ich im Dauer-Spagat zwischen Perfektionismus und Silicon-Valley-Wahnsinn, zwischen KI-Agenten und analoger Renaissance, zwischen Familie und Me-Time. Ich teile echte KI-Use Cases, Learnings, Fails und Aha-Momente auf meinem Weg zur Future-Ready Woman. Schritt für Schritt, ohne Abkürzungen. Mit allen Ängsten, Zweifeln und hormonellen Achterbahnfahrten, die dazugehören, wenn man als Frau in der Lebensmitte trotzdem (oder gerade deswegen) ein erfülltes, selbstbestimmtes Leben will.
Happy Saturday Reader! Es war hier etwas still in den letzten Wochen, und das hat einen Grund: Ich habe wieder intensiv mit Unternehmen gearbeitet und maßgeschneiderte Workshops & Webinare gehalten. Viel live unterrichtet. Viele Fragen gehört. In viele Gesichter gesehen, die alle dasselbe ausgestrahlt haben: Neugier.Und Überforderung gleichzeitig. Und genau deshalb habe ich heute etwas zu sagen. Warum alle feststecken In den letzten Wochen habe ich eines immer klarer verstanden: Die meisten...
Happy Sunday Reader! Ich schreibe dir heute wieder aus meiner kleinen Garage in Venice Beach, wo wie immer die KI-Magic beginnt. Diese Woche stand in unserem Haus alles im Zeichen von Valentinstag. Und plötzlich stand ich vor einer größeren Frage, als ich je erwartet hätte: Was zählt eigentlich mehr – die Hand oder das Herz?Ist ein Brief nur dann echt, wenn er handgeschrieben ist? Oder darf auch KI helfen? Glitzer, Kleber und eine ehrliche Frage Meine Tochter saß am Esstisch. Vor ihr ein...
Happy Sunday Reader! Ich schreibe dir heute wieder aus meiner kleinen Garage in Venice Beach – da, wo bei mir die KI-Magie beginnt. Wobei: Diese Woche war weniger Magie und mehr Durchhalten. Mein Mann ist seit gefühlt drei Wochen unterwegs. Ich bin allein mit den Kindern. Ich war krank. Und ehrlich gesagt habe ich einen Großteil der Woche im Bett verbracht – mit dem Handy in der Hand und LinkedIn offen. Schlechte Kombi. Was mich dabei wirklich genervt hat, waren nicht die Kinder. Die waren...