|
Happy Saturday Reader! Ich schreibe dir heute wieder aus meiner kleinen Garage in Venice Beach, nachdem ich aus meinem Skiurlaub zurück bin – dort, wo meine Gedanken fließen und die KI-Magie beginnt. Heute geht es um ein Thema, das nicht hipper derzeit sein kann: der jährliche Jahresrückblick. 2022 habe ich meinen ersten gemacht, ohne Plan, ohne System, einfach mal hingesetzt und nachgedacht. Die Pandemie hatte bei mir Spuren hinterlassen: ich war erschöpft, mein Mental Load am Limit, ohne Kompass, ohne Ziel. Selbstreflexion ist etwas, das ich in meinem hektischen Leben nie gelernt habe – von wem auch? In der Schule sicher nicht, und von meinen schwäbisch-pragmatischen Eltern auch nicht – wenn das Motto „Schaffe, schaffe, Häusle bauen" heißt, hat man sicherlich keine Zeit für solche Spirenzchen. Ich war Mitte 40, bis ich mir selbst beigebracht habe, wie das geht. Ich habe mir von inspirierenden Menschen wie Tiago Forte (der jetzt sogar ein Buch darüber schreibt) oder Ali Abdaal alles abgeguckt und jedes Jahr mit meinem eigenen Wissen erweitert. Seitdem ist es aus meiner Toolbox als Solopreneurin nicht mehr wegzudenken. Aber dieses Mal war alles anders. Mit all meinem Wissen in Sachen KI habe ich gemerkt: Mein Jahresrückblick fühlt sich irgendwie total veraltet an. Aber warum ist das so? Grund #1: Reflexion ist kein einsames Schreiben mehrBis dato war mein Jahresrückblick ein stilles Ritual. Ein sehr schönes, aber lineares: Man schaut alleine zurück, zieht Bilanz, setzt Ziele. Die klassischen Phasen eines Annual Reviews kennst du vielleicht:
Doch 2025 fühlt sich anders an. Ich habe heute Tools an meiner Seite, die mitdenken, mitfühlen – und manchmal sogar mitreden. Jetzt habe ich mit ChatGPT & Co einen 24/7-Brainstorm-Partner in meiner Tasche:
Selbstreflexion ist kein einsames Schreiben mehr in einem Buch. Sie beginnt bei mir zwar noch immer handschriftlich – weil ich das liebe – doch im nächsten Schritt wird sie mit KI zum Dialog. Ein Gespräch zwischen mir, meinen Gedanken und meiner KI. Mein altes Zielesetzen war starr. KI verändert diesen Reflektionsprozess mit sich selbst fundamental. Aber nicht nur das. Als ich dieses Jahr mein klassisches Lebensrad wieder zur Hand nahm, spürte ich plötzlich: Da fehlt eine ganze Dimension. Grund #2: Mein Wheel of Life braucht eine neue DimensionDas klassische Lebensrad zeigt mir, wie ausgewogen mein Leben ist: Arbeit, Gesundheit, Beziehungen, Finanzen, Freizeit. Ich mache dazu jedes Jahr meine Wheel of Life Übung, um zu sehen, was gerade bei mir alles wackelt oder nicht. Doch als ich mein eigenes Rad dieses Mal zeichnete, merkte ich: Da fehlt eine Dimension. Meine Digital Fluency.
Diese neuen Fragen haben meine Reflexion am Ende des Jahres komplett verändert. Ich sah nicht nur, wie erfolgreich ich mit KI gearbeitet hatte – sondern auch, wie ausgelaugt ich war, weil ich mich von anderen und ihrem Tempo hatte treiben lassen, statt meinen eigenen Rhythmus zu bestimmen. Und genau das ist die Zukunft: Nicht nur, dass KI dir Arbeit abnimmt, sondern dass sie dir hilft (aber manchmal auch nicht), bewusster in allen Bereichen deines Lebensrades zu leben. Das ist, was dich zum Future-Ready Leader in deinem Leben macht – privat wie beruflich! Und genau hier kommt die dritte und letzte Erkenntnis ins Spiel: Wenn KI mich so fundamental verändert, wie ich reflektiere und mich führe – warum sollte ich das dann nur einmal im Jahr tun? Grund #3: Warum nur einmal im Jahr reflektieren?Der klassische Jahresrückblick über Weihnachten ist für mich wie ein Wellness-Urlaub für die Seele – wohltuend, aber schnell vorbei, sobald im Januar 1.000 E-Mails warten. Doch unser Leben ist kein Standbild. Es ist ein Strom. Warum also nur einmal im Jahr reflektieren, wenn du jeden Tag einen KI-Coach haben kannst? Wäre es nicht schön, wenn gerade in dunklen Tagen, wenn die Sonne nicht scheint, ein Coach an deiner Seite dich an die schönen Dinge erinnert, die dir im Leben passiert sind? Der dein Jahreskompass kennt und dich wieder auf Kurs bringt? Jeder von uns hat diesen Coach längst für 20$/Monat. Ich stelle meinem persönlichen KI-Coach mittlerweile jeden Morgen eine einzige Frage:
„Was mache ich heute, um im Einklang mit meinem Jahreskompass zu arbeiten?"
Das klingt vielleicht etwas voodoo – aber es verändert, wie mein Tag verläuft. KI ist kein Tool mehr, das ich öffne, um besser zu reflektieren oder Ziele für meinen Jahreskompass zu formulieren. Jetzt bist du dranÜberlege dir, wie du deinen Jahresrückblick mit Hilfe von KI an deiner Seite ein Upgrade verpassen kannst. 👉 Wenn du magst, dann fang an: Mach dir Gedanken zu deinem persönlichen KI-Coach:
Nächste Woche zeige ich dir, wie ich meinem Jahresrückblick systematisch ein KI-Upgrade verpasst habe. ❤️ from Venice Beach Simone |
Hi, ich bin Simone Lis. Als Schwäbin in Kalifornien lebe ich im Dauer-Spagat zwischen Perfektionismus und Silicon-Valley-Wahnsinn, zwischen KI-Agenten und analoger Renaissance, zwischen Familie und Me-Time. Ich teile echte KI-Use Cases, Learnings, Fails und Aha-Momente auf meinem Weg zur Future-Ready Woman. Schritt für Schritt, ohne Abkürzungen. Mit allen Ängsten, Zweifeln und hormonellen Achterbahnfahrten, die dazugehören, wenn man als Frau in der Lebensmitte trotzdem (oder gerade deswegen) ein erfülltes, selbstbestimmtes Leben will.
Happy Saturday Reader! Letzte Woche habe ich mir ein Webinar-Recording von Allie K. Miller angeguckt: „Building Your AI Workforce (with Mark Cuban)“ (kostenlos, mit Anmeldung, aber es lohnt sich). Sie zeigte ihre KI-Armee: ein Organigramm mit 34 Agenten. Ihre Agenten heißen unter anderem Chandler, Rachel und Monica und machen aus einer einzigen Sprachnachricht elf fertige Texte. Quelle: Allie K. Miller, „Building Your AI Workforce (with Mark Cuban)“ Ich war sofort Feuer und Flamme. „Das will...
Was das mit meinem Abi-Treffen zu tun hat Happy Saturday Reader! Ich schreibe dir heute nicht aus meiner kleinen Garage in Venice, sondern aus Gärtringen. Nach dem Oktoberfest in München ging es weiter zu meinem 30-jährigen Abiturtreffen. Zurück ins Schwabenland, wo meine Mutter und mein Bruder noch immer leben. Irgendwie auch zurück in mein altes 12-Quadratmeter-Kinderzimmer. Mein erster Gedanke: „Wow, bin ich alt geworden!“ Danach habe ich im Keller meine alte Abi-Zeitung gefunden. Beim...
Muss ja nicht gleich ein Marathon sein. Happy Sunday Reader! „Erstelle mir einen Trainingsplan für einen Marathon." Mit diesem Satz starteten drei Frauen in meinem Workshop diese Woche. ChatGPT lieferte sofort einen Plan. Sechs Trainingstage. Für jemanden, der nur am Wochenende Zeit hat. Na, das fängt ja gut an. 😉 Die drei hätten an dieser Stelle sagen können: „Siehst du, KI bringt mir nichts." Stattdessen erklärten sie genauer, für wen der Plan gedacht war: „Ich bin 49, absolute Anfängerin...