#69 3 Gründe, warum dein Jahresrückblick ein KI-Upgrade braucht!


Happy Saturday Reader!

Ich schreibe dir heute wieder aus meiner kleinen Garage in Venice Beach, nachdem ich aus meinem Skiurlaub zurück bin – dort, wo meine Gedanken fließen und die KI-Magie beginnt.

Heute geht es um ein Thema, das nicht hipper derzeit sein kann: der jährliche Jahresrückblick.


2022 habe ich meinen ersten gemacht, ohne Plan, ohne System, einfach mal hingesetzt und nachgedacht. Die Pandemie hatte bei mir Spuren hinterlassen: ich war erschöpft, mein Mental Load am Limit, ohne Kompass, ohne Ziel.

Selbstreflexion ist etwas, das ich in meinem hektischen Leben nie gelernt habe – von wem auch? In der Schule sicher nicht, und von meinen schwäbisch-pragmatischen Eltern auch nicht – wenn das Motto „Schaffe, schaffe, Häusle bauen" heißt, hat man sicherlich keine Zeit für solche Spirenzchen.

Ich war Mitte 40, bis ich mir selbst beigebracht habe, wie das geht. Ich habe mir von inspirierenden Menschen wie Tiago Forte (der jetzt sogar ein Buch darüber schreibt) oder Ali Abdaal alles abgeguckt und jedes Jahr mit meinem eigenen Wissen erweitert.

Seitdem ist es aus meiner Toolbox als Solopreneurin nicht mehr wegzudenken.

Aber dieses Mal war alles anders.

Mit all meinem Wissen in Sachen KI habe ich gemerkt: Mein Jahresrückblick fühlt sich irgendwie total veraltet an.

Aber warum ist das so?


Grund #1: Reflexion ist kein einsames Schreiben mehr

Bis dato war mein Jahresrückblick ein stilles Ritual. Ein sehr schönes, aber lineares: Man schaut alleine zurück, zieht Bilanz, setzt Ziele.

Die klassischen Phasen eines Annual Reviews kennst du vielleicht:

  • Preparation (Raum schaffen)
  • Remember (Highlights & Gratitude)
  • Connect (Muster analysieren)
  • Create (Energie nach vorne richten)

Doch 2025 fühlt sich anders an.

Ich habe heute Tools an meiner Seite, die mitdenken, mitfühlen – und manchmal sogar mitreden. Jetzt habe ich mit ChatGPT & Co einen 24/7-Brainstorm-Partner in meiner Tasche:

  • Ich kann via "Voice" im Gehen reflektieren, wenn ich meine 10.000 Schritte endlich erreichen muss, damit Oura in 2026 weniger enttäuscht von mir ist.
  • Mit Wispr Flow meine Ideen "Handsfree" diktieren, während ich Essen mache oder im Auto, wenn ich meine Kids von der Schule hole.
  • Mit Nano Banana, einem KI-Tool, das Text in Bilder verwandelt, meine Vision Boards gestalten.
  • Oder mich von fremden "Annual Review Coaches" mit Custom GPTs leiten lassen, wenn mir Ideen fehlen, wie ich starten soll - wie zum Beispiel den von Felix, den ich super finde.

Selbstreflexion ist kein einsames Schreiben mehr in einem Buch. Sie beginnt bei mir zwar noch immer handschriftlich – weil ich das liebe – doch im nächsten Schritt wird sie mit KI zum Dialog. Ein Gespräch zwischen mir, meinen Gedanken und meiner KI.

Mein altes Zielesetzen war starr.
Mein neues Denken ist zyklisch, dynamisch – und ehrlich, da ich Dinge sehe, die ich alleine nicht gesehen hätte.

KI verändert diesen Reflektionsprozess mit sich selbst fundamental.

Aber nicht nur das. Als ich dieses Jahr mein klassisches Lebensrad wieder zur Hand nahm, spürte ich plötzlich: Da fehlt eine ganze Dimension.


Grund #2: Mein Wheel of Life braucht eine neue Dimension

Das klassische Lebensrad zeigt mir, wie ausgewogen mein Leben ist: Arbeit, Gesundheit, Beziehungen, Finanzen, Freizeit. Ich mache dazu jedes Jahr meine Wheel of Life Übung, um zu sehen, was gerade bei mir alles wackelt oder nicht.

Doch als ich mein eigenes Rad dieses Mal zeichnete, merkte ich:

Da fehlt eine Dimension.

Meine Digital Fluency.

  • Digital Awareness: Wie digital arbeite ich aktuell? Wo fühle ich mich gestresst im Umgang mit Tech?
  • AI Gratitude: Welche KI-Tools haben mir dieses Jahr Zeit, Energie oder Klarheit geschenkt?
  • Digital Alignment: Welche Tools unterstützen mich wirklich – und welche rauben Energie?
  • AI Intentions 2026: Wie soll sich meine Zusammenarbeit mit KI anfühlen – leicht, kreativ, effizient?

Diese neuen Fragen haben meine Reflexion am Ende des Jahres komplett verändert.

Ich sah nicht nur, wie erfolgreich ich mit KI gearbeitet hatte – sondern auch, wie ausgelaugt ich war, weil ich mich von anderen und ihrem Tempo hatte treiben lassen, statt meinen eigenen Rhythmus zu bestimmen.

Und genau das ist die Zukunft: Nicht nur, dass KI dir Arbeit abnimmt, sondern dass sie dir hilft (aber manchmal auch nicht), bewusster in allen Bereichen deines Lebensrades zu leben.

Das ist, was dich zum Future-Ready Leader in deinem Leben macht – privat wie beruflich!

Und genau hier kommt die dritte und letzte Erkenntnis ins Spiel: Wenn KI mich so fundamental verändert, wie ich reflektiere und mich führe – warum sollte ich das dann nur einmal im Jahr tun?


Grund #3: Warum nur einmal im Jahr reflektieren?

Der klassische Jahresrückblick über Weihnachten ist für mich wie ein Wellness-Urlaub für die Seele – wohltuend, aber schnell vorbei, sobald im Januar 1.000 E-Mails warten.

Doch unser Leben ist kein Standbild. Es ist ein Strom.

Warum also nur einmal im Jahr reflektieren, wenn du jeden Tag einen KI-Coach haben kannst?

Wäre es nicht schön, wenn gerade in dunklen Tagen, wenn die Sonne nicht scheint, ein Coach an deiner Seite dich an die schönen Dinge erinnert, die dir im Leben passiert sind? Der dein Jahreskompass kennt und dich wieder auf Kurs bringt?

Jeder von uns hat diesen Coach längst für 20$/Monat.

Ich stelle meinem persönlichen KI-Coach mittlerweile jeden Morgen eine einzige Frage:

Was mache ich heute, um im Einklang mit meinem Jahreskompass zu arbeiten?"

Das klingt vielleicht etwas voodoo – aber es verändert, wie mein Tag verläuft.

KI ist kein Tool mehr, das ich öffne, um besser zu reflektieren oder Ziele für meinen Jahreskompass zu formulieren.
Sie ist mein permanenter Begleiter und Teil meiner Selbstführung geworden, mein täglicher Kompass.


Jetzt bist du dran

Überlege dir, wie du deinen Jahresrückblick mit Hilfe von KI an deiner Seite ein Upgrade verpassen kannst.

👉 Wenn du magst, dann fang an:

Mach dir Gedanken zu deinem persönlichen KI-Coach:

  • Welche Ebenen des Wheel of Life sind für dich wichtig?
  • Welche Selbstreflektionsfragen magst du dir stellen?
  • Welche KI-Tools können dich dabei unterstützen?
  • Was gibt dir Energie, was raubt dir Kraft?

Nächste Woche zeige ich dir, wie ich meinem Jahresrückblick systematisch ein KI-Upgrade verpasst habe.

❤️ from Venice Beach

Simone

Initatorin von Future-Ready Woman

Jede Woche (oder sagen wir… immer dann, wenn ich nicht gerade versuche, 1000 Bälle gleichzeitig zu jonglieren) nehme ich dich mit in meinen bunten Alltag – als Woman in Tech, hands-on Mama und Mensch im ganz normalen Wahnsinn.Ich teile echte KI-Use Cases, Learnings, Fails und Aha-Momente auf meinem Weg zur Future-Ready Woman – Schritt für Schritt.Mit allen Ängsten, Zweifeln und hormonellen Stimmungsschwankungen, die dazugehören, wenn man als Frau in der Perimenopause trotzdem (oder gerade deswegen!) alles vom Leben will.

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