|
Happy Sunday Reader! Ich schreibe dir heute wieder aus meiner kleinen Garage in Venice Beach – dort, wo meine Gedanken fließen und Ideen entstehen. Letzte Woche habe ich euch in meinem Newsletter von meinem KI-Upgrade für meinen Jahresrückblick erzählt und von der Idee, mir für 2026 einen Coach zu bauen. Einen, der sozusagen in die Rolle von mir Ende 2026 schlüpft. Die Version von mir, die klarer entscheidet, ruhiger führt und weniger Ja sagt, wenn sie Nein meint. Ich habe das gemacht. Eine Organisation wollte mich als Speakerin buchen. Spannendes Thema, tolles Publikum. Früher hätte ich gezögert. Abgewogen. Mich schlecht gefühlt. „Ich habe eine kostenlose Speaking-Anfrage. Spannendes Publikum, aber kein Budget. Was denkst du?“ Antwort meines Coaches: Pause. Ich habe höflich abgesagt. Klar, ruhig, ohne schlechtes Gewissen. Das ist der Unterschied. Die eigentliche Frage ist nicht das ToolEinige von euch haben mir nach dem letzten Newsletter geschrieben und gefragt, welche Tools ich dafür nutze. Hier ist meine wichtigste Erkenntnis: Du kannst ChatGPT öffnen und sagen: „Du bist mein Coach für 2026.“ Du bekommst eine generische Antwort und beim nächsten Gespräch beginnt alles wieder bei Null. Nicht, weil das KI-Tool schlecht ist. Sondern weil es dich nicht kennt. Die eigentliche Frage lautet also nicht: Welches Tool soll ich nutzen? Sondern: Was muss mein Coach über mich wissen, um mir gute Antworten zu liefern? Was mein Coach über mich wissen mussteIch wollte einen holistischen Coach, der mich als Ganzes sieht: Ende 40, Mutter von zwei Kindern, Solopreneurin, mit begrenzter Energie und sehr vielen kreativen Ideen im Kopf. Manchmal mehr, als gut für mich ist. Dafür brauchte es drei Ebenen: Vergangenheit Gegenwart Zukunft Als die Speaking-Anfrage kam, war alles da:
Ich musste nichts erklären. Mein Coach wusste es bereits. Die eigentliche Denkarbeit passiert vor der ToolauswahlWas mir beim Bauen dieses Coaches klar wurde: Die wichtigste KI-Arbeit passiert vor dem Tool:
Erst als ich verstanden habe, was mein KI-Coach alles von mir wissen muss, habe ich angefangen, mit KI-Tools zu experimentieren. Angefangen habe ich dabei bewusst ganz einfach: mit ChatGPT, einem Projekt und einem klaren Systemprompt, um meine Idee und meinen Kontext zu schärfen. Dann habe ich es in ein Custom GPT umgewandelt. Jetzt experimentiere ich gerade mit einer Personal Assistant Idee in "Claude Code". Egal welche Tools du am Ende nutzt – alle bauen auf dieser Vorarbeit auf. Nicht das Tool ist der Hebel. Sondern der Kontext, den du dem System gibst. Dein erster SchrittWenn du dir auch so einen Coach bauen willst, fang klein an: 10 Minuten reichen.
Lass dir anschließend Muster spiegeln. Das ist dein erster Kontext-Baustein. Der Rest entsteht Schritt für Schritt:
Wenn dein Coach dich wirklich verstehen sollte: Was müsste er über dich wissen? ❤️ from Venice Beach Simone |
Jede Woche (oder sagen wir… immer dann, wenn ich nicht gerade versuche, 1000 Bälle gleichzeitig zu jonglieren) nehme ich dich mit in meinen bunten Alltag – als Woman in Tech, hands-on Mama und Mensch im ganz normalen Wahnsinn.Ich teile echte KI-Use Cases, Learnings, Fails und Aha-Momente auf meinem Weg zur Future-Ready Woman – Schritt für Schritt.Mit allen Ängsten, Zweifeln und hormonellen Stimmungsschwankungen, die dazugehören, wenn man als Frau in der Perimenopause trotzdem (oder gerade deswegen!) alles vom Leben will.
Happy Sunday Reader! Ich schreibe dir heute wieder aus meiner kleinen Garage in Venice Beach, dort, wo meine Gedanken fließen und Ideen entstehen. In den letzten Wochen habe ich euch von meinem KI-Upgrade für den Jahresrückblick erzählt und wie ich mir einen Coach gebaut habe, der mich mit meinen eigenen Worten spiegelt. Der Test mit der Speaking-Anfrage hat gezeigt: Es funktioniert. Aber dann saß ich vor all meinen Dokumenten und dachte: Was mache ich jetzt mit diesem ganzen Wissen über...
Happy Saturday Reader! Ich schreibe dir heute wieder aus meiner kleinen Garage in Venice Beach, nachdem ich aus meinem Skiurlaub zurück bin – dort, wo meine Gedanken fließen und die KI-Magie beginnt. Heute geht es um ein Thema, das nicht hipper derzeit sein kann: der jährliche Jahresrückblick. 2022 habe ich meinen ersten gemacht, ohne Plan, ohne System, einfach mal hingesetzt und nachgedacht. Die Pandemie hatte bei mir Spuren hinterlassen: ich war erschöpft, mein Mental Load am Limit, ohne...
Happy Saturday Reader! Ich schreibe dir heute wieder aus meiner kleinen Garage in Venice Beach, dort, wo meine Gedanken fließen und die KI-Magie beginnt. In den letzten Monaten war es hier allerdings ziemlich still. Vielleicht hast du dich gefragt, wo ich war. Oder es ist dir gar nicht aufgefallen: kein Newsletter, kein LinkedIn-Post, keine Stimme aus der Garage. Versteh ich total. Geht mir genauso – bei der Informationsflut, die jeden Tag auf uns einprasselt. Ich war allerdings da – nur eben...